Blick zum Großen Arber im Winter

Winterruhe

Manchmal stoßen die Temperaturen jetzt am Endes des Februars schon in fast frühlingshafte Bereiche vor. Aber an richtige ausgedehnte Mountainbike-Touren ist hier im Bayerischen Wald noch lange nicht zu denken. Der Winter war relativ schneereich. Auch wenn unten im Tal kein Schnee mehr liegt, ein paar Meter höher findet man sich schnell mit einer geschlossenen Schneedecke konfrontiert.

Momentan steht das Bike noch im Keller und hält Winterschlaf.

Aber Faulenzen ist trotzdem nicht angesagt. Irgendwann ist der Frühling da. Und wenn dann auf der ersten Bike-Tour die Kondition fehlt, ist das sehr schade.

Eine gute Alternative zum Mountainbike ist für mich das Skitourengehen.

Diesen Sport verbinden viele eher mit den Alpen.

Aber auch im Mittelgebirge, wie dem Bayerischen Wald, kann man diesen Sport betreiben. Hier gibt es keine Lawinen und man kann diesen Sport nahezu gefahrlos ausüben.

Mit den Tourenski bin ich oft auf den gleichen Strecken unterwegs, die ich auch im Sommer mit dem Mountainbike fahre.

Schön, wenn man die aus dem Sommer bekannte Landschaft im winterlichen Gewand sieht.

Die Art der Belastung ist der beim Biken relativ ähnlich. Zuerst geht es mit Fellen an den Ski bergauf. Ist der Gipfel erreicht, dann beginnt die Abfahrt.

Man kann die Skitour so legen, dass man auf einer Skipiste bergab fährt. Das ist auch sinnvoll wenn noch nicht viel Schnee liegt.

Mehr Spaß macht es mir aber, abseits der Piste abzufahren. Das ist nicht immer so ganz einfach. Oft findet man sich dann auf schmalen und steilen Waldwegen wieder. Dort muss man seine Ski schon einigermaßen gut beherrschen. Aber gerade das macht den Reiz für mich aus: bergauf die konditionelle Herausforderung, bergab die technische.

Meine Lieblingstour geht übrigens zum Großen Osser. Die Tour beginne ich in Lambach. Der Streckenverlauf ähnelt sehr der Mountainbike-Tour zum Großen Osser. Mit den Tourenski ist es im Gegensatz zum Mountainbike ohne Probleme möglich, direkt auf dem Grenzkamm unterwegs zu sein. Im Sommer schlängelt sich der schmale Pfad größtenteils durch niedrige Büsche, so dass ein Befahren mit dem MTB keinen Spaß macht. Im Winter verschwinden die Büsche unter einer dicken Schneedecke.

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